Tipps zur Existenzgründung – so wird ein Businessplan erstellt!

Tipps zur Existenzgründung? Die Gründung eines Unternehmens ist zunächst mit einer wahren Herkules Aufgabe verbunden. Die intensive Planung, die umfassende Recherche sowie das Finden geeigneter Finanzierungsmöglichkeiten sind nur drei der vielen Schritte, aus denen sich der Weg zur Umsetzung der Unternehmensidee zusammensetzt.

Man sollte, auch wenn der Optimismus nichts Schlechtes ankündigt, nie die Realität aus den Augen verlieren. In diesem Sinne sind die folgenden entscheidenden Tipps sehr hilfreich, um die Hürden und Steine auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmen zu überwinden.

Tipps zur Existenzgründung - Die rosarote Brille steht dem Traum der Gründung im Weg!

In der Regel verläuft in der Idealvorstellung des jungen zukünftigen Unternehmers alles reibungslos. Der Unternehmer geht fast schon selbstverständlich in jedem erdenklichen Bereich vom Optimum aus und währt sich in Sicherheit, dies auch zu erreichen. Die Idee ist innovativ, steht und verspricht viel Erfolg. Eventuell haben sich sogar bereits mehrere Investoren gemeldet, um das Unternehmen in Zukunft finanziell zu unterstützen. Die Beteiligten des Unternehmens arbeiten reibungslos wie eine perfekte geölte Maschine und sorgen dafür, dass die eigenen Pläne so schnell wie möglich realisiert werden. Schwierigkeiten sind einfach nur Herausforderungen, die mit der richtigen Motivation einfach und schnell aus dem Weg geräumt sind. Ein „Nein“ oder ein „Geht nicht“ ist keineswegs ein Grund zur Besorgnis, weil es immer noch alternative Wege ans Ziel gibt.

Der Existenzgründer ist bei dem vorangegangenen perfekten Szenario nur auf seine Vision und sich selbst konzentriert. Was andere machen oder sagen verschwimmt im Hintergrund. Das entscheidende, der Erfolgsmotor, ist der eigene Antrieb. Dieser lässt sich auch dann nicht aus der Ruhe bringen, wenn Zweifel und Kritik aufkommen; der Antrieb bleibt der Idee treu und weich pessimistischen Einflüssen aus. Der Jungunternehmer will sich nicht bekehren lassen und hat den Wunsch, sein Unternehmen in möglichst kurzer Zeit erfolgreich aus der Taufe zu heben. Führt man die perfekte Vorstellung weiter, so stehen mit dem Startschuss die Kunden bereits Schlange und die ehemalige Idee ist zum starken Umsatzgenerator geworden.

Tipps zur Existenzgründung - Die Realität holt die Gründer schnell wieder ein: Vereinzelte Niederlagen oder ein Misserfolg

Die Idealvorstellung, ungetrübt von Pessimismus, mag zwar gut klingen, die Realität jedoch sieht anders aus: Kurven, Kreuzungen und Steigungen sind die kleineren Übel auf den Weg zum Erfolg, die meisten Gründer erwarten zudem noch Klippen, Sümpfe oder scheinbar unüberwindbare Ozeane - insofern man die bildlichen Metaphern fortführen will. Interessant dabei ist, dass den Neugründungen in Deutschland nur wenige Ideen mit einem wahren Neuheitswert zu Grunde liegen - genauer gesagt beläuft sich dieser Anteil auf 4,5 %, weltweit beträgt der Anteil sogar nur 3,5 %. Erschwerend kommt hinzu, dass lediglich die Hälfte aller deutschen Gründungen überhaupt auf der Basis einer expliziten Idee aufbauen -  die anderen 50 Prozent der Unternehmen werden aus unterschiedlichsten Motivationen oder aus fehlenden Erwerbsalternativen heraus gegründet.

Weil diese Voraussetzungen den Einstieg in den deutschen bzw. den globalen Markt erschweren, ist es nur mit einem Plan B im Hinterkopf und einer strikten wie genauen Planung möglich, das gewünschte Ziel des erfolgreichen Unternehmens zu erreichen.

Tipps zur Existenzgründung - Je ausführlicher die Recherche, desto besser das Unternehmen.

Der erste Schritt, der im Grunde bereits vor der Gründung ausgeführt werden sollte, ist eine ausgiebige und tiefgreifende Recherche, die dazu beiträgt, die Idee auf ihre tatsächliche Wirkung zu überprüfen. Die folgenden Fragen sollten dabei geklärt werden:

  • Wie unterscheide ich mich von den Mitbewerbern?
  • Hat der Markt überhaupt genug Platz für mich als weiteren Player?
  • Kann ich gegenüber der Konkurrenz einen Mehrwert bieten?
  • Wer sind meine Konkurrenten und welche Schwerpunkte haben sie?

Laut Statista gab es im Jahr 2013 302.529 Unternehmensgründungen. Diese Zahl verdeutlicht die Notwendigkeit eines Mehrwerts gegenüber der Konkurrenz. Es ist weiterhin von entscheidender Bedeutung, ob sich das Geschäftsmodell auch zur Existenzsicherung eignet.

Tipps zur Existenzgründung - Sinnvolle Strukturierung des Businessplans!

Wenn die Idee eine konkrete Form angenommen und die Recherche Erfolg hat, so ist der nächste Punkt auf dem Programm der Businessplan. Ganz egal, ob man die Finanzierung des Unternehmens selbst übernimmt oder sich nach Investoren umsehen muss - die Erstellung eines Businessplans ist absolut unabdingbar! Der Businessplan dient in erster Linie zwar dazu, Investoren wie Banken oder Risikokapitalgeber von der Unternehmensidee zu überzeugen, er stellt generell jedoch auch einen hervorragenden Leitfaden des Unternehmens dar. Zur Erstellung eines Businessplans gibt es verschiedene Anleitungen und Tools, generell sollte die folgende Struktur beachtet werden:

  • Die Idee: Im aller ersten Schritt des Businessplans wird die Grundidee mit all ihren Schwächen und Stärken vorgestellt. Die Themen in diesem Teil sind unter anderem die Kenntnisse und die Eignung des Gründers.
  • Ziele, Maßnahmen und die nähere Beschreibung: Hier wird das Produkt detailliert beschrieben, außerdem werden - Besonderheiten sowie langfristige und kurzfristige Ziele aufgegriffen
  • Konkurrenz und Zielgruppe: Von großer Bedeutung ist die aktuelle Marktsituation, die geklärt wird.  In diesen Teil des Businessplans gehört auch eine Konkurrenzanalyse.
  • Der Standort
  • Das richtige Team
  • Die Rechtsform
  • Die Finanzierung

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