MLM – 10 Megatipps für den nebenberuflichen Start

Erfolgreich Selbständig im Multi Level Marketing (MLM). Die Anzahl der Firmen im Multi-Level Marketing (MLM) wächst zunehmend. Neue Produktanbieter  scheinen überall zu sein. Dementsprechend wächst der Eindruck, dass MLM in der Tat die "Welle der Zukunft" ist, ein Geschäftsmodell, das an Eigendynamik gewinnt und sowohl in Akzeptanz als auch Legitimität wächst und, wie seine Förderer behaupten, schließlich die meisten anderen Formen des Marketings und des Vertriebs ersetzten wird. Vielen wird glaubhaft gemacht, dass jedermann erfolgreich sein kann, wenn er nur fest an das System glaubt und dauerhaft seinen Methoden folgt und dass wir schließlich alle MLM-Händler werden.

Die Organisationsstruktur des MLM ähnelt grafisch einer Pyramide mit einer nach oben abnehmenden Anzahl von Netzwerkmitgliedern (vermittelnde Kunden bzw. Geschäftspartner). Klassische Unternehmen weisen bedeutend weniger Hierachieebenen auf. Im MLM wird dem unmittelbaren Verkäufer – je nach Vergütungsplan – ein bestimmter Teil der Gesamtprovision vergütet. Der Förderer (engl. „to sponsor“ = fördern), der ihn angeworben hat, erhält auf die Umsätze des von ihm angeworbenen Handelsvertreters eine Leistungsvergütung oder Superprovision (teilweise gilt die Bedingung, dass dieser mindestens eine Provisionsstufe höher angesiedelt ist als der jeweilige Handelsvertreter selbst).

Jeder Ebene, sofern vorhanden, werden hierbei eindeutige Provisionsanteile zugewiesen, wobei der Aufstieg in die nächsthöhere Ebene bei den meisten MLM Firmen an bestimmte Wochen-, Monats- oder Halbjahresumsätze gebunden ist (vgl. dazu hierarchische Strukturen im Großhandel – Landesleiter, Bereichsleiter, Abteilungsleiter, Teamleiter, Verkäufer). Sicher haben Sie wahrscheinlich auch tausend Artikel gelesen, wie gefährlich MLM ist und das es völlig sinnlos ist in ein MLM System einzusteigen, weil Sie einfach kein Geld verdienen werden. MLM hat aber mit dem strafbaren Schneeballsystem oft wenig zu tun.

Persönliche Beratung und bequemes Einkaufen von zuhause werden beim Konsumenten immer beliebter. Jedoch hat sich lange vor dem Online-Shopping der Direktvertrieb bereits als traditioneller Absatzweg etabliert und in den letzten Jahren in vielen neuen Geschäftsfeldern durchgesetzt. Dabei ist der Direktvertrieb eigentlich so alt wie der Handel selbst. Chinesische Händler verkauften schon vor 2500 Jahren ihre Waren im sogenannten Direktvertriebsmodus, und beliebte reisende Händler des Mittelalters verkauften nicht nur Waren aus allen Ecken der damaligen bekannten Welt sondern verbreiteten ebenso aktuelle Neuigkeiten und Nachrichten. Verkauf und Kommunikation waren schon damals eng miteinander verknüpft. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert! Viele Kunden schätzen noch immer seriöse Beratungsgespräche und den anschließenden Tratsch im kleinen Rahmen.

Meine folgende Analyse des MLM-Geschäfts basiert auf mehreren Jahren Erfahrung als Unternehmensberater mit dem Spezialgebiet Vertrieb und auf mehr als 10 Jahren Forschung und Berichterstattung über Franchise/MLM-Geschäftsmodelle. Wenn Sie meine Tipps beherzigen, können Sie in jedem MLM System erfolgreich werden.

1. Welche MLM Systeme sind zu empfehlen

Mittlerweile ist es schon fast an der Tagesordnung, dass ich quasi als Spezialist und Insider in der MLM Branche dazu befragt werde, ob ich bestimmte MLM-Firmen gut finde. Meist geschieht das natürlich in der Hoffnung der jeweiligen Geschäftsfreunde, mir ein möglichst positives Statement abzuringen, weil ja Jeder gern Bestätigung möchte, dass er oder sie auf das richtige „Pferd“ gesetzt hat. Die Geschäftsfreunde kommen mit strahlenden Augen und einer riesigen Erwartungshaltung auf mich zu und fragen: „Mensch Andreas, ich bin bei der und der Firma dabei, die ist wirklich super toll und wir sind die Besten am Markt und mich würde mal interessieren, ob Du als Profi das auch so siehst?"

Aus meiner Sichtweise liegt der Erfolg in einem guten Produkt, Fördermitteln & Zuschüssen, dem Willen im Vertrieb dazuzulernen und meine nützlichen Tools & Tipps zu nutzen.

2. Zulassungsvoraussetzungen für MLM?

Der Start in einem MLM ist weder definiert noch reguliert, so wie dies zum Beispiel beim Franchising der Fall ist (vorvertragliche Aufklärung). Ein MLM Produktanbieter kann ohne Genehmigung oder Zustimmung der Behörden, Finanzamt etc. in Deutschland starten und Mitglieder werben. Für Sie als Mitglied in einem MLM System reichen eine Steuernummer und im Zweifelsfall ein Gewerbeschein (da Sie ja regelmäßig Handel betreiben). Die Anmeldung des Gewerbe bei der Stadt/ Bürgeramt erfolgt dabei dann bspw. als Einzelhandel in der Produktkategorie des MLM Systems, also bei Nahrungsergänzungsmitteln als „Handel mit Nahrungsergänzungsmitteln“ und bei Kosmetik als „Handel mit Kosmetikprodukten“.

3. Wer kann und sollte im MLM starten?

MLM ist einfach und passt für fast jedermann. Vom Nahrungsergänzungsmittel bis zum Staubsauger gibt es nahezu für alle Lebensbereiche MLM Systeme. Die Überlegung sich etwas dazuzuverdienen, fängt meistens dann an, wenn das Haupteinkommen nicht mehr ausreicht. Und das betrifft mittlerweile 40% der deutschen Arbeitnehmer.

Natürlich haben Sie als Festangestellter immer die  Chance, mit einem schlecht bezahlten Minijob 450€ im Monat dazuzuverdienen. Dafür müssen Sie aber bis zu 60 Stunden zusätzlich arbeiten und das meistens in nicht attraktiven Jobs. Klar, dass Sie anfangen sich dafür zu interessieren, wie Sie 450€ in weniger als 60 Stunden und bspw. bei Ihrem Hobby dazuverdienen können. Wenn Sie also gerne kochen und Gäste bewirten könnte der Vertrieb von Kochtöpfen im MLM für Sie interessant sein und wenn Sie erfolgreich Diäten gemacht haben, ist das Thema Nahrungsergänzungsmittel sicher interessant für Sie. Da Sie authentisch auftreten können, ist der finanzielle Erfolg als MLM Mitarbeiter oft nicht weit. Mit 2-3 Verkäufen pro Monat, 10-15h Zeitaufwand kommen Sie locker auch auf 450€. Und ich zeige Ihnen wie das geht.

4. MLM Start Haupt- oder nebenberuflich?

Das Risiko im MLM zu starten ist vergleichbar oder geringer als in anderen Berufen, Beschäftigungen oder Unternehmen. Je nach Eignung werden Sie in der Rolle „Einzelhändler“ erfolgreich werden, oder in der Rolle „Vertriebsleiter“. Wichtig ist nur, dass Sie genau wissen, was Sie tun müssen, um in den beiden Rollen erfolgreich zu werden. Das hängt davon ab, was Sie gerade machen. Wenn Sie aktuell Festangestellt, Hausfrau, Student oder bereits Selbständig sind, wird es eher nebenberuflich sein. Wenn Sie gerade auf Jobsuche oder arbeitslos gemeldet sind können Sie natürlich Hauptberuflich (mit bis zu 30.000€ an Fördermitteln des Arbeitsamts) durchstarten.

5. Fördermittel und Zuschüsse für MLM?

Wie bei jedem Selbständigen auch, haben Sie als Starter mit Gewerbeschein in einem MLM den Anspruch auf Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Geschäft. Sei es, dass Sie Mitarbeiter einstellen, Investieren oder aus der Arbeitslosigkeit mit Existenzgründerzuschuss starten wollen. Ihnen stehen alle Fördertöpfe und Zuschüsse in Deutschland zur Verfügung. Nutzen Sie diese

  • Schufafreie Kredite - "Wenn die Hausbank NEIN sagt"
  • Gründungszuschuss (ALG 1)
  • Einstiegsgeld (ALG 2)
  • Investitionskostenzuschüsse (Selbständige)
  • Beratungskosten-Zuschüsse (Gründer und Firmen)

 6. Wie hoch sind die Startinvestitionen im MLM?

Die Investitionen in ein MLM sind in der Regel der Kauf einer Erstausstattung, die Sie bspw. dann als Proben an Ihre Interessenten verteilen können. Je nach MLM System kann die Erstausstattung zwischen 300€ – 1.000€ einmalig liegen. So wie für jeden Einzelhandel brauchen Sie eine Grundausstattung sonst kann es nicht losgehen. Also werden Sie nicht darum können das zu investieren. Wenn Sie das Geld dafür gerade nicht flüssig haben, können Sie auch alternative Finanzierungsquellen neben der Hausbank nutzen:

  • Schufafreie Kredite - "Wenn die Hausbank NEIN sagt"
  • Zuschüsse/ Kredite Arbeitsamt für ALG 2 Empfänger

Wenn Sie zudem von dem Produkt überzeugt sind, werden Sie dieses vielleicht auch regelmäßig nehmen wollen (bspw. Nahrungsergänzungsmittel) und entsprechend zu vergünstigten Konditionen selber bestellen.

7. MLM - Was kann ich verdienen?

MLM ist eine Vertriebsstruktur in Pyramidenform. Die Provisionen werden teilweise auf bis zu 12 Stufen prozentual verteilt. Wie in allen Pyramidenorganisationen sind die Einkommen der Mitglieder auf den einzelnen Stufen abhängig von einem ununterbrochenen Zufluss neuer Mitglieder, einem regelmäßigen Konsum der Kunden (Endabnehmer und Mitglieder). Im größten aller MLM-Unternehmen, Amway beträgt das durchschnittliche Provisionsvolumen ungefähr 40 US$ pro Monat; dies ist das Bruttoeinkommen vor Steuern und ohne Abzug der Kosten. Wenn die angefallenen Kosten mit berücksichtigt werden, liegt es auf der Hand, dass viele im MLM Nicht erfolgreich werden. Das liegt aber zum großen Teil daran, dass die Einsteiger in ein MLM System nicht nachdenken, ohne Arbeit Geld verdienen wollen und einfach nicht rechnen, wie bei einem normalen Businessplan und Geschäftsstart auch.

8. Brauche ich einen Businessplan für MLM?

Es schadet nie, sich ein paar Gedanken zu machen, bevor man mit einem neuen Geschäft loslegt. Über Investitionen und den finanziellen Erfolg. Für viele Fördermittel und Zuschüsse und Kredite wird zudem immer ein Businessplan benötigt. Also fangen Sie jetzt an mit der Planung und setzen Ihr Geschäft auf stabile Füße.

9. Die zwei erfolgreichsten Rollen-Modelle im MLM Business

Der Hauptgeschäftsbereich des Multi Level Marketing - der "persönliche Einzelhandel" - ist konträr zu den Tendenzen in der Kommunikationstechnologie, zu einer kosteneffektiven Warenverteilung und zu den Kaufgewohnheiten der Verbraucher. Diese "Einzelhandels-" Tätigkeit ist in Wirklichkeit nur ein Vorwand für den tatsächlichen Hauptgeschäftsbereich - sich in die Pyramidenorganisationen einschreibende Investoren, die exponentielles Einkommenswachstum versprechen.   Die ideale Besetzung für MLM sind Menschen, die gut drauf sind und überzeugen können und diese Klientel wird auch in eher „durchschnittlichen“ Systemen mit eher „durchschnittlichen“ Produkten sehr erfolgreich sein. Das ist eine Tatsache!

A. Die Rolle „Einzelhändler“

Wenn Sie in ein MLM System einsteigen, sollten Sie prinzipiell an das Produkt und seine Wirkung glauben und bereits jetzt wissen, dass Sie keine Vertriebsstruktur aufbauen wollen, sondern lieber auf eigene Faust unterwegs sind. Dann starten Sie in der Rolle „Einzelhändler“. Das ist auch die einfachere der beiden möglichen Rollen.

Der einfachste Start als „Einzelhändler“ ist, indem Sie Familie, Freundeskreis oder "warme Verbindungen", aktivieren, wie sie nahezu alle MLM-Vertriebsprogramme fordern, aber auch in jedem Gründungsratgeber für die Geschäftseröffnung stehen. Wenn Sie das nicht wollen, müssen Sie sich Ihr Geschäft quasi wie viele andere Selbständige mühsam von NULL aufbauen. Das geht leider oft in die Hose. Daher fragen Sie sich bitte jetzt, warum Sie keine Freunde ansprechen wollen? Oft liegt das weniger am Produkt oder MLM, sondern schlichtweg an der Scham, der Scheu und mangelnder Vertriebserfahrung bzw. der fehlenden Eignung im Vertrieb. Dann ist MLM und Selbständigkeit nichts für Sie. Sie werden immer scheitern, außer Sie suchen sich einen Gründungsberater (90% Zuschuss möglich), einen Coach, besuchen Schulungen und starten zudem an sich zu glauben. Leider führt der Erfolg für jeden Selbständigen und Mitglied in  einem MLM System immer über die Fähigkeit zu verkaufen. Wer nichts verkauft, keine Freunde anspricht und keine Werbung macht, verdient auch keine Provision. So wie Sie Ihr aktuelles Auto weiterempfehlen, empfehlen, oder verkaufen Sie jetzt eben ein MLM Produkt und verdienen im Unterschied zum Auto daran mit. Daran ist nichts Schlechtes. Für einen Vertriebler ist es völlig normal Provisionen für Empfehlungen zu bekommen. Das Problem ist nur, dass das leider Ihnen keiner sagt, wenn Sie in ein MLM System einsteigen.

Einzelhandelsverkauf direkt an Freunde im Zeitalter des eCommerce erfordert zudem, dass die Produkte nicht im klassischen Einzelhandel, bei eBay oder Amazon, sondern nur bei einem Mitglied des MLM Produktanbieters oder seinem Shop erhältlich sind. Daher verbieten die MLM Systemanbieter auch diese Verkaufsmöglichkeiten konsequenterweise und schmeißen Sie auch sofort raus, wenn Sie die Regeln missachten. Die Wahl der richtigen Domain kann unter Umständen sehr wichtig für ihren geschäftlichen Erfolg sein. Gerade für Networker, welche auch im Internet aktiv sein wollen. Eine Domain sollte nicht nur leicht merkbar, sondern auch verständlich sein. Dabei ist es in erster Linie nicht so wichtig, ob die Domain etwas mit ihrem Produkt zu tun hat oder nur irgendeine Fabel-Bezeichnung ist. Es ist sogar oftmals besser wenn ihre Hauptdomain keine spezielle Produkt oder Geschäftsbezeichnung enthält.

Viele Networker empfinden Networkmarketing oft als reinen Stress, im Irrglauben unbedingt Produkte verkaufen oder neue Personen als Partner gewinnen zu müssen. Das ist falsch, machen Sie sich keinen Stress und halten sich an meine Regeln.

In Ihrer Rolle als „Einzelhändler“ werden Sie 100% erfolgreich, indem Sie konsequent

- Kosten zum Start sparen
- einen eigenen Kundenstamm aufbauen (100 Kunden)
- 20-25 Warenpräsentationstermine mit min. 5-6 Kunden jeden Monat vereinbaren
- der Kundenstamm regelmäßig für min. 100€ pro Monat Produkte bestellt
- die Weiterempfehlungsquote bei den Kunden hoch ist
- eine positive Einstellung zu sich und zum Produkt haben
- ausgeprägte vertriebliche und kommunikative Fähigkeiten besitzen

Bei einer durchschnittlichen Provision von 45-50% auf den dann erzielten Umsatz von ca. 10.000€ bringen Ihnen dann ab 4.500€ Provision ein. Davon sind Ausgaben (Auto, Telefon, Büromaterial) und Steuern zu bezahlen. Wer im Direktvertrieb tätig sein will benötigt keine teure Geschäftsausstattung. Für einen seriösen Auftritt und als zusätzliche Vermarktung  sind trotz allem einige Investitionen notwendig, welche sich aber im Rahmen halten. Rechnen können Sie mit ca. 2.500€ nach Steuern. Nicht zu vergessen die zusätzlichen Prämien, Urlaubsreisen und Incentives für die erfolgreichen Verkäufer. Von Ihren Kunden wird zudem sicher der eine oder andere auch als Einzelhändler starten wollen und Sie verdienen dann als Chef zwischen 5-15% an seinen Umsätzen mit. Mit Fleiß und in Abhängigkeit Ihres Nerzwerks, können Sie 2.500- 3.000€ Netto pro Monat locker in 12 Monaten erreichen. Die sehr erfolgreichen „Einzelhändler“ verdienen übrigens ab 9.000€ pro Monat nach Steuern.

Natürlich können Sie „Einzelhändler“ auch nebenberuflich machen. Wenn Sie meine Tipps befolgen werden Sie 450€ deutlich einfacher verdienen und weniger als 60h dafür arbeiten müssen mit deutlich höherem Spaßfaktor. Geldverdienen im MLM erfordert aber in jedem Fall Zeit sowie einen erheblichen persönlichen Einsatz und Ausdauer erfordert. Sie und Ihr Produkt sind immer nur so gut wie das, was Sie daraus machen.

B. Die Rolle „Vertriebsleiter“

Im Unterschied zum Einzelhändler setzt der Vertriebsleiter in einem MLM System auf den konsequenten Aufbau einer Vertriebsstruktur aus bspw. Einzelhändlern und Konsumenten. Damit sind auch grundlegend andere Fähigkeiten erforderlich. Man muss jetzt ein Team aufbauen, managen, motivieren und den Ausbau der eigenen Struktur massiv vorantreiben. Man hat auch mehr zu den „Mitarbeitern“ Kontakt als zum Endkunden. Im Zweifelsfall muss man aber auch den Mitarbeitern zeigen können, wie das Geschäft beim Endkunden erfolgreich zu betreiben ist. Wie in jedem anderen Vertriebsmodell auch, gilt das Pareto Prinzip:

- 20% Nieten, die nichts bringen außer Ärger
- 60% Mittelbau – mäßig erfolgreich und zeitfressend
- 20% Überflieger

Sortieren Sie Ihre Kontakte und Neueinsteiger in die Kategorien ein und Sie werden sich bereits zum Start einfacher tun. Der einfachste Start als „Vertriebsleiter“ ist es auch, indem Sie natürlich Geschäftsfreunde, Familie, Freundeskreis oder "warme Verbindungen", aktivieren. Dabei sollten Sie die verbrannten Kontakte vorher aussortieren und Ihre email Akquise so laufen lassen, dass nicht jeder sieht, wer auf der Liste ist. Jeder, der sich schon einmal als Vertriebsleiter betätigt hat, und sich ein Netzwerk an Mitarbeitern aufgebaut hat, muss neue Kontakte aufbauen. Es fehlt immer schlichtweg an guten Kontakten, welche an MLM interessiert sind und wie auch Sie selbst Geld als Vertriebsleiter verdienen wollen.

In Ihrer Rolle als „Vertriebsleiter“ werden Sie 100% erfolgreich, indem Sie konsequent

- Kosten zum Start sparen
- eine potentielle Kontaktliste (email) haben oder kurzfristig aufbauen können (500
Interessenten)
- 20 Neueinsteiger jeden Monat haben
- die Neueinsteiger regelmäßig für min. 100€ pro Monat Produkte bestellen
- die Neueinsteiger eine eigene Struktur aufbauen aus mindestens 3 Beinen
- die Weiterempfehlungsquote bei den Interessenten hoch ist
- eine positive Einstellung zu sich und zum Produkt haben
- ausgeprägte vertriebliche und kommunikative Fähigkeiten besitzen

Bei einer durchschnittlichen Overhead-Provision von 10-15% auf den dann erzielten Gruppen-Umsatz von ca. 100.000€ bringen Ihnen dann ab 10.000€ Provision ein. Davon sind Ausgaben (Auto, Telefon, Büromaterial) und Steuern zu bezahlen. Wer im Direktvertrieb tätig sein will benötigt keine teure Geschäftsausstattung. Für einen seriösen Auftritt und als zusätzliche Vermarktung  sind trotz allem einige Investitionen notwendig, welche sich aber im Rahmen halten. Rechnen können Sie mit ca. 6.500€ nach Steuern. Nicht zu vergessen die zusätzlichen Prämien, Urlaubsreisen und Incentives für die erfolgreichen Vertriebsleiter. Mit Fleiß und in Abhängigkeit Ihres Netzwerks, können Sie 10.000€ Netto pro Monat locker in 12 Monaten erreichen. Die erfolgreichsten „Vertriebsleiter“ verdienen übrigens ab 30.000€ pro Monat nach Steuern.

- 14 Tage GRATIS - Jetzt supergünstig Newsletter versenden und aufbauen
- 1.000 neue XING Kontakte im Handumdrehen aufbauen
- Zeit sparen durch automatischen email Versand an XING Kontakte
- Jeden Tag 1.000 interessante XING Profile automatisch besuchen

Als Vertriebsleiter nebenberuflich zu starten wird schwierig werden. Da Sie für Ihre Struktur quasi immer erreichbar sein müssen. Zudem werden Sie schnell viel Geld verdienen und noch mehr verdienen wollen. Da passt eine zweite Beschäftigung selten dazu.

10. Zusammenfassung MLM

Es hat sehr viel und oft mit der Einstellungssache der einzelnen Person zu tun, ob man erfolgreich wird oder nicht. Durch diesen Zwang des “Müssen” bauen sich viele angehende Networker regelrecht eine Blockade auf, und tun sich extrem schwer, mit fremden Personen über das Geschäft oder über die Produkte zu reden. Doch das muss nicht sein!

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