Firmennachfolge richtig planen

Firmennachfolge richtig planen? Was Firmennachfolger beachten sollten lesen Sie hier. Eine interne Unternehmensnachfolge ist im Idealfall ein fließender Übergang, der über einen längeren Zeitraum erfolgen und vorausschauend geplant werden sollte.  Damit ein Familienunternehmen auch weiterhin in der Familie bleibt, ist es wichtig, rechtzeitig eine Nachfolgeregelung zu treffen und die Firmennachfolge zu planen. Für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge sollten ein paar Dinge unbedingt bedacht werden.

Firmennachfolge - Praktikum

Ein Praktikum im Familienbetrieb kann von vornherein klären, ob eine familieninterne Nachfolge überhaupt infrage kommt. Potentielle Nachfolger können so erste Eindrücke vom Unternehmen sammeln und einschätzen, ob sie sich eine Firmennachfolge zutrauen. Es ist wichtig, dass auch die Eltern die daraus gewonnenen Erkenntnisse berücksichtigen und nicht auf Biegen und Brechen darauf bestehen, dass der Nachwuchs das Unternehmen übernimmt. Dieser Fehler wird leider zu oft gemacht – mit der Konsequenz, dass der Nachfolger scheitert oder das Unternehmen Schaden nimmt.

Firmennachfolge  - Realistische Einschätzung der zu bewältigenden Aufgabe

Wer sich entscheidet, ein Familienunternehmen weiterzuführen, der muss sich darüber im Klaren sein, dass die Firmennachfolge mit sehr viel Arbeit verbunden ist. Volles Engagement ist zudem wichtig, um den Respekt der Mitarbeiter zu gewinnen und sich deren Rückendeckung zu sichern.  Nichtsdestotrotz sollte man darauf achten, gerade wenn man in sehr jungem Alter die Nachfolge in der Geschäftsleitung antritt, sich vor dem Start eine Auszeit zu gönnen und  eventuell in andere Unternehmen hineinzuschnuppern oder etwas Auslandserfahrung zu sammeln. Später wird dafür keine Zeit mehr sein.

Firmennachfolge - Gegenseitige Unterstützung

Wichtig ist die Unterstützung seitens der Familie, auch wenn man nicht alles genau so macht wie die Eltern. Mit aller Offenheit sollten Änderungen in der Unternehmenspolitik angesprochen werden. Auch ist es wichtig, dass die Nachfolger selbst Verantwortung übernehmen und die Möglichkeit haben, aus Fehlern zu lernen.

Firmennachfolge  - Weiterbildung und Networking

Als Unternehmensnachfolger kann man sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen; man muss bestrebt sein, ständig dazuzulernen. Man sollte regelmäßig Managementseminare besuchen und sich eventuell einen Mentor nehmen. Ein gut ausgebautes Netzwerk aus Menschen in derselben Situation hilft beim Austausch von Erfahrungen. Dabei können vor allem zwischenmenschliche Fragen geklärt werden, denn selten ist es einfach, als sehr junger Mensch plötzlich deutlich älteren Menschen gegenüber weisungsbefugt zu sein, die man schon von Kindesbeinen auf kennt. Wichtig ist es auch, einen Lebenspartner zu haben, der Verständnis dafür aufbringt, dass in den ersten Jahren der Unternehmensnachfolge die Firma an erster Stelle steht und andere Dinge zunächst hintanstehen müssen. Wer diese Tipps beherzigt, kann sich freuen die Familientradition aufrechtzuerhalten und sein eigener Chef in der Firmennachfolge zu sein.

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