Steuerberater

Ein Steuerberater berät sowohl privat als auch gewerblich bei betriebswirtschaftlichen und steuerrechtlichen Fragen. Ob der Steuerberater für Existenzgründung und Businessplan der richtige Kandidat ist? Lesen Sie bitte meinen Artikel dazu.

Grundsätzlich handelt es sich beim Steuerberater um einen freien Beruf: In Österreich und Deutschland zählt der Steuerberater zu den klassischen Kammerberufen bzw. zulassungpflichtigen Tätigkeiten. Die berufsrechtlichen Zugangsregelungen zum Steuerberater Beruf sind streng. In Deutschland ist die Bezeichnung Steuerberater rechtlich geschützt ganz im Gegensatz zum Gründungsberater.

Steuerberater Existenzgründung

In der Startphase der Selbstständigkeit (Existenzgründung), wenn der Businessplan entsteht, ist immer der Generalist als Berater gefragt, weil viele Themen beherrscht werden müssen. Diese Generalisten Rolle können natürlich auch alle Spezialisten (siehe Folie) einnehmen, da die Spezial Erfahrung eines Beraters in der Startphase in der Regel nicht sehr hoch sein muss. Der Berater muss eigentlich nur mehr wissen als der Existenzgründer und etwas Erfahrung in der Branche haben.

Steuerberater, Unternehmensberater, Agenturen, Freelancer, …

Erst im Laufe der Existenzgründung merkt der Selbständige, dass der Generalist ihm nicht wirklich weiterhelfen kann und fängt an sich Spezialisten für seine Aufgaben zu suchen. Manchmal kommt dann auch der vermeintliche Generalist Steuerberater aus der Startphase unter die Räder und wird gegen ein günstigeres Buchführungsbüro ausgetauscht. Gründungsberater haben hier oft bessere Karten, da Sie tatsächlich eher Generalisten sind und auch oft im wichtigen Gebiet Marketing/ Verkauf qualifizierte Erfahrung haben. Und darum geht es später primär. Das addieren von Zahlen ist da nur Nebensache und lästige Pflicht für den Selbstständigen.

Steuerberater - Der Profi in der Finanzplan, Kennzahlen und bankfähigen Businessplänen

Dank der umfassenden betriebswirtschaftlichen Ausbildung können Steuerberater in der Regel schnell feststellen, wie groß die Erfolgsaussichten für die Geschäftsidee eines Mandanten sind. Dabei erfolgt die Beurteilung oft auf der Basis von betriebswirtschaftlichen Zahlen (Finanzteil) und weniger auf dem Geschäftsmodell (Textteil). Die gilt umso mehr, je weniger Mandanten eine Steuerberater in der Branche hat. Aber letztlich gilt das für jeden Berater. Wenn man sich als Berater nicht in der Branche auskennt, kann man die Finanzplanung und die Geschäftsidee einfach nicht seriös beurteilen. Trotzdem liegt der Fokus des Steuerberaters klar auf dem Finanzplan.

Steuerberater - Jahrelange Erfahrungen mit Firmenkunden und Inhabern ermöglicht eine gute Einschätzung des Erfolgs

Steuerberatern, die seit Jahren am Markt sind, reicht oft ein erstes Gespräch mit dem Existenzgründer, um anhand einer kurzen Schilderung des beruflichen, persönlichen und finanziellen Hintergrunds den Erfolg einer Selbständigkeit einzuschätzen. Daher darf man sich nicht wundern, wenn der Businessplan nicht zwingend im Gespräch bis ins Detail angesehen wird.

Steuerberater - Langfristiges Gründercoaching scheitert an der fehlenden Zeit

Steuerberater haben kein Problem, die fachkundige Stellungnahme für Gründungszuschuss, Einstiegsgeld zu erstellen. Auch die Erstellung der relevanten Finanzplanung für das Bankengespräch ist für einen erfahrenen Steuerberater kein Problem. Wenn der Gründer aber Feedback zu Verkauf, Marketing, Personal, Internet, etc. braucht, wird es schon deutlich schwieriger, qualifizierte Antworten zu bekommen.

Ebenso sind Steuerberater regelmäßig so stark in die Jahresabschlüsse und Finanzthemen Ihrer Mandanten eingebunden, dass für ein 40h Coaching oder die Begleitung außerhalb der Zahlenwelt keine Zeit bleibt. Insofern suchen sich die meisten Existenzgründer für Themen abseits der Finanzplanung/ Finanzamt und Controlling spezialisierte Agenturen und Berater.

Steuerberater Existenzgründung Kosten

Natürlich müssen Existenzgründer planen. Aber auch der Steuerberater arbeitet nicht umsonst, aber manchmal GRATIS. Das liegt einfach daran, dass wenn Sie als Selbstständiger sein Mandant werden, er neben den monatlichen Einnahmen aus der Buchführung auch zu 99% den Jahresabschluss bekommt. Beide Themen bringen dem Steuerberater zwischen 1.500 - 10.000€ pro Jahr ein.

Prinzipiell gilt, dass wenn der Steuerberater auf dem Gebiet der Hilfeleistung in Steuersachen tätig wird, sich seine Vergütung nach der Steuerberatergebührenverordnung richtet. Erbringt der Steuerberater weitere Leistungen, die zu den vereinbaren Tätigkeiten zählen, findet die StBGebV keine Anwendung.

Die StBGebV sieht Wertgebühren, Betragsrahmengebühren und Zeitgebühren vor. Die Wertgebühren (§10 StBGebV) bestimmen sich nach den Tabellen A bis E der StBGebV . Sie richten sich nach dem Wert, den der Gegenstand der beruflichen Tätigkeit hat, dem sogenannten Gegenstandswert. Während bei den Wertgebühren der Gebührenrahmen durch einen unteren und einen oberen Zehntelsatz vorgegeben wird, ist bei den Betragsrahmengebühren ein oberer und ein unterer Euro-Betrag vorgegeben. Die  Zeitgebühr  (§13 StBGebV) berechnet sich nach dem für die Bearbeitung des Auftrages erforderlichen Zeitaufwand und beträgt, sofern nicht ein höherer Betrag gesondert vereinbart ist, zwischen 19€ und 46€ je angefangene halbe Stunde. Anstelle der Einzelabrechnung sieht die StBGebV auch die Möglichkeit vor, eine Pauschalvergütung zu vereinbaren (§14 StBGebV). Sie kann nur schriftlich und für einen Zeitraum von mindestens einem Jahr für laufend auszuführende Tätigkeiten (z.B. Buchhaltung, Beratung) vereinbart werden. Es handelt sich hierbei nicht um eine eigenständige Gebührenart, sondern lediglich um eine Vereinfachungsregelung. Zusätzlich
zu den sich aus der Art des Auftrags ergebenen Gebühren gem. StBGebV hat der Steuerberater Anspruch auf:

  • Ersatz der bei der Ausführung des Auftrages für Post- und Telekommu-
    nikationsdienstleistungen zu zahlenden Entgelte: Der Steuerberater
    kann anstelle der tatsächlich entstandenen Kosten einen Pauschsatz i.H.v.
    15% der sich nach der StBGebV ergebenden Gebühr fordern, in dersel-
    ben Angelegenheit jedoch höchstens 20€, in Strafsachen und Bußgeld-
    verfahren höchstens 15 € (§16 StBGebV),
  • Ersatz der Schreibauslagen  für bestimmte Abschriften und Fotokopien
    (§17 StBGebV)
  • Erstattung der Fahrtkosten und Übernachtungskosten als Reisekosten
    sowie ein Tage- und Abwesenheitsgeld bei Geschäftsreisen (§18
    StBGebV) und
  • die auf die Tätigkeit entfallende Umsatzsteuer (§15 StBGebV), es gilt der Normalsteuersatz von zur Zeit 19%

Steuerberater Existenzgründung Kosten

Wenn Sie also am Tisch des Steuerberaters sitzen und die fachkundige Stellungnahme für den Gründungszuschuss, Einstiegsgeld gestempelt haben wollen, erhalten Sie diese Leistung oft GRATIS. Auch sind die Kosten für den Businessplan beim Steuerberater deutlich niedriger als beim Gründungsberater, weil der Steuerberater Sie ja nicht erschrecken, sondern das Buchhaltungsmandat und den Jahresabschluss haben will.

Letztlich kann ich Ihnen nur empfehlen, sich zu überlegen, mit wem man langfristig zusammen arbeiten möchte. Sie werden zu 100% später Spezialisten brauchen und die Rolle des Steuerberaters wird sich oft reduzieren auf Buchhaltung und Jahresabschluss. Wenn Sie Kosten sparen wollen, werden Sie auch Buchführungsbüros setzen und sich für die fachkundige Stellungnahme und Businessplan einen Spezialisten aus dem Marketing/ Verkaufsumfeld holen, der auch das Gründungsthema beherrscht.

Fragen Steuerberater Existenzgründung

Beim Start in die Selbstständigkeit haben Gründer viele Fragen und die stellen Sie in der Regel Ihrem Gründungsberater oder Steuerberater im Erstgespräch und Coaching. Ein guter Berater weiß die Antworten auf Ihre Fragen. Beachten Sie dabei bitte, dass die Antworten nur für die ersten Monate Ihrer Existenzgründung gelten und schon morgen durch entsprechende Faktoren sich die Lage zu 100% ändern kann.

  • Was halten Sie von meinem Businessplan?
  • Soll ich meine Idee alleine verwirklichen?
  • Wie schreibe ich einen guten Businessplan?
  • Wie erstelle ich einen Finanzplan?
  • Welche Businessplan Tools sind hilfreich?
  • Was sind erfolgreiche Marketingstrategien?
  • Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?
  • bin ich ein Gründer- bzw. Unternehmertyp
  • Muss ich zum Notar?
  • Welche branchenspezifischen Genehmigungen brauche ich?
  • Welche Rechtsform soll ich wählen?
  • Wer macht mir die AGBs, Verträge?
  • Welche Fördermittel kann ich bekommen?
  • Können Sie mich zum Bankgespräch begleiten?
  • Was muss ich dem Finanzamt mitteilen?
  • Wie leite ich erfolgreich ein Unternehmen?
  • Kleinunternehmer - ja oder nein?
  • Wann bin ich Millionär?
  • Soll ich ein Patent beantragen?
  • Können Sie Crowdfunding empfehlen?
  • Firmenwagen, wie läuft das?
  • Wie erhalte ich einen Gründungszuschuss?
  • Was mache ich, wenn Kunden nicht zahlen?
  • Wie viel will und muss ich als Selbstständiger verdienen?
  • Wie führe ich ein Bankgespräch?
  • Was passiert bei einer Betriebsprüfung?
  • Wie werden Provisionen verbucht?
  • Büro oder Home-Office?
  • Was mache ich mit Schwarzeinnahmen?
  • Welche Steuern muss ich wann zahlen?
  • Was mache ich, wenn ich krank werde und ausfalle?
  • Wie finde ich geeignete Namen für mein Unternehmen und auch meine Produkte?
  • Soll ich zwei Konten aufmachen?
  • Muss ich meine Marke eintragen?
  • Bringen Messen was?
  • Brauche ich eine Website?
  • Soll ich mich privat krankenversichern?
  • Was mache ich, wenn es nicht läuft?
  • Wie komme ich an Kunden?
  • Warum muss ich bei der IHK Mitglied werden und was tut die für mich?
  • Wie finde ich eine passende Agentur?
  • Wie viel soll ich in die Rente sparen?
  • Lohnt es sich feste Mitarbeiter anzustellen?
  • Wie komme ich in die regionale Presse?
  • Wie kriege ich meine Buchhaltung in den Griff?
  • Was muss ich beim Thema „Scheinselbstständigkeit“ beachten?
  • Welche Kennzahlen geben über den Erfolg meines Unternehmens Auskunft?
  • Vor- und Nachteile von Coworking?
  • Welche Vorteile bietet mir ein Businessplan Wettbewerb?
  • Welches Kassensystem soll ich nutzen?
  • Kann ich meine Flyer bei Ihnen auslegen?
  • Wie bringe ich meine Selbstständigkeit sowie meine Familie, Freunde, Hobbys und Haushalt unter einen Hut?
  • Wie schreibe ich eine ordnungsgemäße Rechnung?
  • Können Sie mir einen Versicherungsmakler empfehlen?
  • Wo kaufe ich am besten günstig ein?
  • Wie ist die Dokumentation der Zeitnachweise?
  • Brauche ich einen Blog?
  • Welchen Preis soll ich machen für meine Produkte?
  • Kennen Sie den Standort, was halten Sie davon?
  • Können Sie für mich bürgen?
  • Was kostet Ihre Beratung?

Steuerberater Betriebsausgaben

Die Ausgaben für Ihren Steuerberater sind Betriebsausgaben und senken Ihren Gewinn. Damit sind es Kosten wie alle anderen Kosten auch und gehören regelmäßig auf den Prüfstand wie allen anderen Betriebsausgaben auch.

Steuerberater Gründer, Berater für Existenzgründung

Wenn man in Google mal nach Steuerberater Gründer sucht, stößt man auf zahlreiche "Buchhaltungsangebote". Beratungs- und Coachingangebote fehlen nahezu vollständig. Tatsächlich brauchen Existenzgründer in der Startphase den Generalisten und später den Spezialisten. Ob der Steuerberater immer der richtige Ansprechpartner für Spezialaufgaben ist muss jeder Existenzgründer selber entscheiden.

Steuerberater Gründer, Berater für Existenzgründung

Businessplan Steuerberater

Sie wollen sich als Steuerberater selbständig machen und suchen einen Businessplan, um den Erfolg Ihrer Kanzlei zu berechnen? Hierzu empfehle ich einen Standard Businessplan mit Businessplan Software zu erstellen und dann auf der Basis der StBGebV den Durchschnittsumsatz je Mandant und Kategorie zu planen und das Budget neu zu rechnen. Als Faustregel gilt, dass bei 50-60 betreuten Firmen Mandanten je Arbeitskraft ein Steuerberater mit Buchführung, Lohnbuchhaltung und Jahresabschlüssen gut leben kann.

Freiberufler Steuerberater

Selbstständige, egal ob Freiberufler oder Gewerbe, stehen sicherlich vor der Frage: Steuerberater ja oder nein? Nicht in jedem Fall braucht ein Freiberufler einen  Steuerberater. Das gilt für alle Selbstständige.

Wer als Freiberufler hohe Betriebsausgaben hat, Personal plant und einen Firmenwagen Pool hat und kaum steuerliches Fachwissen, sollte sich dringend mit Profis zur steuerlichen Gestaltung unterhalten und wie Betriebsausgaben richtig abgesetzt werden können. Auch wer sich als kleiner Freiberufler mit der Buchhaltung überfordert fühlt, mit dem Buchführungsbüro unzufrieden oder die jährliche Steuererklärung/ Jahresabschluss doch lieber einem Fachmann überlassen will, sollte sich nach einem geeigneten Steuerberater umsehen.

Wenn Sie dagegen noch am Beginn der freiberuflichen Existenz sind, kann ein qualifizierter Steuerberater auch eine Existenzgründungsberatung machen. In jedem Fall kann ein Steuerberater Sie auf dem Weg Ihrer Selbstständigkeit im Thema Steuern und betriebswirtschaftliche Fragestellungen begleiten, wenn die regulären Jahresabschlüsse anstehen oder Sie Fragen zu Steuern, EÜR oder Bilanzen haben.

Steuerberater  -  Zulassung, Abgrenzung Buchführung

Der Beruf des Steuerberaters ist eine freiberufliche Ausübung. Deshalb können die Bestimmungen der Gewerbeordnung darauf nicht angewandt werden. Die Zulassung und der Tätigkeitsbereich für den Beruf des Steuerberaters sind ausführlich im Steuerberatungsgesetz und der zugehörigen Durchführungsverordnung festgehalten:

Die meisten Beratungstätigkeiten dürfen, weil sie Teil sogenannter Vorbehaltsaufgaben sind, lediglich von zugelassenen Steuerberatern sowie einen kleinen Teil weiterer Berufsangehöriger durchgeführt werden. Die Vertretung des Berufsstands der Steuerberater sind in Deutschland die verschiedenen Steuerberaterkammer. Sie alle schließen sich zusammen unter der so genannten Bundessteuerberaterkammer.

Buchhalter und Steuerberater unterscheiden sich durch den Aufgabenbereich bzw. durch den Zuständigkeitsbereich. Diese Tätigkeiten sind u.a. im Steuerberatungsgesetz (StBerG) festgelegt:

Buchhalter dürfen laufende Buchungen, zum Beispiel von Bankkonten, in die Rubriken eintragen, die die Kosten eines Unternehmens ausweisen. Sie dürfen sogar die Mehrwertsteuer ausweisen. Aber sie dürfen diese Konten dann nicht mehr addieren. Und sie dürfen diese Tätigkeit nicht als Buchhaltung bezeichnen - aber nur, wenn sie selbstständig sind. Angestellte Buchhalter dürfen sich Buchhalter nennen. Der Buchhalter darf keinen Jahresabschluss erstellen.
Der selbstständige Buchhalter oder Bilanzbuchhalter kann, unterstützende Hilfe für die Buchung von Geschäftsvorfällen, also Belege, leisten. Der Bilanzbuchhalter, eine Zusatzqualifikation der IHK,  darf darüber hinaus die Vorfälle buchen und einfache Abschlussarbeiten begleiten bzw. für den Steuerberater vorbereiten.

Die Bezeichnung „Buchhalter“ ist auch keine geschützte Berufsbezeichnung oder gar ein Ausbildungsberuf. Ganz im Gegensatz zum Steuerberater. Jede erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Ausbildung bildet die Voraussetzung für eine Anstellung als Buchhalter oder Selbständigkeit als Buchführungsbüro. Daher macht es natürlich Sinn, das der Aufgabenbereich eines Buchhalters begrenzter ist, als der eines Steuerberaters. Trotzdem gibt es regelmäßig Streit zwischen Steuerberatern und Buchhaltern um die genaue Abgrenzung.

Steuerberater - Tätigkeitsbereich 

Der Tätigkeitsbereich eines Steuerberaters ist relativ komplex. Dazu gehört  selbstverständlich, in steuerlichen Angelegenheiten Hilfestellung zu geben. Er vertritt außerdem in finanzgerichtlichen Prozessen und berät bei betriebswirtschaftlichen Fragen. Die Tätigkeit des Steuerberaters kann, wie bereits erwähnt, selbstständig oder als Angestellter durchgeführt werden. Hauptsächlich lassen sich die Aufgaben eines Steuerberaters demnach unter einer so genannten vorausschauenden Beratung zusammenfassen. Das Ziel dieser Beratung wäre die optimale Steuergestaltung, wie auch das Erstellen von Steuererklärungen, Buchführungen und Jahresabschlüssen. In Streitfällen vertritt der Steuerberater Mandanten vor dem Finanzgericht. Außerdem überprüft er Steuerbescheide. Nicht zur Tätigkeit des Steuerberaters gehört die Rechtsberatung abseits des Steuerrechts. Die Prüfung von Konzern- und Jahresabschlüssen ist ebenfalls nicht Teil des Tätigkeitsbereichs eines Steuerberaters, sondern der eines Wirtschaftsprüfers. Ein Steuerberater muss dabei nicht alleine arbeiten, sondern kann auch ein Team unter sich versammeln. Dieses würde dann aus fachkundigem Personal, beispielsweise Steuerfachwirten und Steuerfachangestellten, bestehen. Die Mitarbeiter dürfen allerdings nur unter fachlicher Aufsicht und weisungsgebunden in der beruflichen Verantwortung eines Steuerberaters tätig werden.

  • Allgemeine steuerliche Beratung
  • Einrichtung der Buchführung einschließlich der Erstellung eines Kontenplanes
  •  Steuererklärungen, Steueranmeldungen, Anträge
  • Finanzbuchhaltung
  • Einkommensteuererklärung, Körperschaftsteuererklärung, Gewerbesteuererklärung, Umsatzsteuerjahreserklärung
  • Erbschaftsteuererklärung, Schenkungsteuererklärung
  • Lohn- und Gehaltabrechnungen, Personalwesen
  • Antragstellung bei den Finanzämtern
  • Finanzgerichtsverfahren
  • Finanzierungs- und Subventionsbeschaffung
  • Existenzgründungen
  • Beantragung von Kindergeld, Beantragung der
    Eigenheimzulage, Beantragung der Investitionszulage
  • Beratung und Vertretung in Steuersachen
  • Anpassung der Steuervorauszahlung, Fristverlängerungen, Stundung der Steuerschulden, Erlass von Steuerschulden, Erstattung entrichteter Steuerzahlungen, Aufhebung oder Änderung eines Steuerbescheids bzw.
    Aufhebung einer Steueranmeldung, Erstattung ausländischer Quellensteuer
  • Bearbeitung von Steuerangelegenheiten
  • Hilfeleistung bei der Erfüllung der steuerlichen Pflichten
  • Hilfeleistung bei der Erfüllung der Buchführungspflichten
  • Aufstellung von Bilanzen
  • Erstellung von Abschlüssen
  • Steuerrechtliche Beurteilung von Bilanzen
  • Hilfeleistung in Steuerstrafsachen und in Bußgeldangelegenheiten
  • Beratung zur optimalen Steuergestaltung
  • Beratung in Fragen der Gestaltung betrieblicher wie auch privater Rechtsverhältnisse unter steuerlichen Gesichtspunkten
  • Beratung zu steuerlichen Aspekten der Rechtsformwahl bzw. eines Rechtsformwechsels
  • Subventionsberatung
  • Unternehmensberatung
  • Unternehmensnachfolge
  • Insolvenzwesen
  • Vermögensgestaltungsberatung
  • Mediation
  • Nachlassverwaltung
  • Sachverständigenwesen
  • Tätigkeit als Schiedsrichter oder Schiedsgutachter
  • Besprechungen mit Behörden oder Dritten in abgabenrechtlichen Sachen
  • Prüfen von Verwaltungsakten, also insbesondere Steuerbescheiden
  • Teilnahme bei Betriebsprüfungen
  • Vertretung vor den Finanzämtern

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