Wettbewerber

Der Begriff Wettbewerber ist bereits von diversen Sportarten her bekannt. Er lässt sich direkt auch auf die Wirtschaft anwenden: Zwei oder mehrere Unternehmen können einander in einen Wettbewerb treten, wenn dasselbe Ziel erreicht werden soll. Jedes dieser Unternehmen ist dann ein Wettbewerber. Etwas eher mit Marktwirtschaft in Zusammenhang bringen lässt sich hierbei der Begriff Konkurrent.

Wie beim Sport auch, gibt es beim Wettbewerb in der Regel eine führende Partei - aus wirtschaftlicher Sicht ist das beispielsweise ein Marktführer. Damit die Wettbewerbsanalyse im Businessplan richtig durchgeführt wird, sollte man sich ein gewisses Grundwissen über den Wettbewerb und die Konkurrenz anschaffen. Dazu gehört erst einmal zu verstehen, welche Voraussetzungen für einen Wettbewerb geschaffen werden müssen, bzw. wie Konkurrenz überhaupt entsteht.

Wettbewerber  - Voraussetzungen

Meistens unterliegen Märkte staatlichen oder privaten Beschränkungen, insbesondere in Bezug auf den Wettbewerb. Dies ist beispielsweise die bloße Existenz eines Monopols oder eines Kartells, wenn ein Konkurrent so groß geworden ist, dass er außer Konkurrenz steht. Ein funktionierender Wettbewerb unter mehreren Wettbewerbern bringt deshalb einige Voraussetzungen mit sich. Darunter fallen die Gewerbefreiheit, die Niederlassungsfreiheit, die Vertragsfreiheit, die Eigentumsrechte und ein funktionsfähiges Preissystem wie auch eine funktionsfähige Justiz, ein funktionsfähiges Währungssystem und Marktoffenheit. Ein Markt, insbesondere ein staatlich oder privat regulierter Markt, verfügt also immer über Wettbewerber bzw. über Konkurrenten.

Wettbewerber  - Konkurrenzanalyse

Diese Wettbewerber müssen in Businessplans genauestens analysiert werden. Dies ist nicht nur für den Businessplans notwendig, sondern für das Unternehmen bzw. die Unternehmung selbst. Anhand eines einfachen Beispiels kann die Konkurrenzanalyse bzw. deren Wichtigkeit verdeutlicht werden: Ein Gründer möchte eine Bäckerei in einer Stadt aufmachen. Er stellt jedoch fest, dass es in dieser Stadt bereits Überangebot an Bäckereien gibt. Diese kurze aber für dieses Beispiel ausreichende Konkurrenzanalyse hat ergeben, dass die Eröffnung eines Bäckereibetriebes in dieser Stadt nicht wirtschaftlich ist. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man legt sich einige Alleinstellungsmerkmale zu, die das neue Bäckereifachgeschäft so attraktiv machen, dass die Kunden vorzugsweise bei diesem kaufen, oder man lässt die Unternehmung fallen. Wenn man sich für Ersteres entscheidet, kann man beispielsweise am Preis drehen. In der Konkurrenzanalyse muss allerdings auch enthalten sein, wie die Konkurrenz auf eine solche Preisminderung reagiert! Ist es ihr möglich, ebenfalls mit Preissenkungen zu reagieren? Solche Fragen müssen in der Konkurrenzanalyse ausführlich geklärt werden - nur so hat man die Wettbewerber im Griff.

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